Die GoSpecial-Story

Im Jahr 1995 wollte Dr. Klaus Douglass, Pfarrer der Andreasgemeinde von 1989 bis 2009, einen Gottesdienst für Menschen machen, die mit Gott, Glaube und Gemeinde sonst nicht viel „am Hut“ haben. Einen Gottesdienst für Suchende, spirituell durchaus interessierte Menschen, die sich jedoch von Kirche und Gottesdiensten in traditioneller Form nicht angesprochen fühlen, vielleicht sogar schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Sein Anliegen war es, einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen in ansprechender und dennoch entspannter Atmosphäre mit Gott und Kirche auseinandersetzen können, in dem Vorurteile und Ängste abgebaut werden können und Raum für Fragen ist.

Im Dezember 1995 fand dann der erste GoSpecial im Kirchraum der Andreasgemeinde statt. Ein kleines Team von 12 Ehrenamtlichen plante und initiierte unter der Leitung von Pfarrer Douglass diesen modernen Gottesdienst. Es sprach sich schnell herum, dass es da in Niederhöchstadt etwas „Neues“ gab, einen außergewöhnlichen Gottesdienst, wie man ihn bisher noch nirgendwo erlebt hatte. Schon bald reichten die ca. 200 Plätze im Kirchraum für die immer größer werdende Besucherschar nicht mehr aus. Nachdem sich Anfang des Jahres 1996 im tiefsten Winter Neugierige an den Fenstern der Kirche die Nase plattdrückten, um nur irgendwie etwas von den Vorgängen im Inneren mitzubekommen, war klar: Wir brauchen größere Räumlichkeiten.

Natürlich wurde mit den wachsenden Besucherscharen auch die Arbeit mehr. So stellte die Gemeinde im Jahr 1996 Pastor Kai Scheunemann ein, der bis heute das Team aus aktuell etwa 80 ehrenamtlichen Mitarbeitern – vom Techniker bis zum Schauspieler - leitet.

Bald fand GoSpecial im neben der Kirche liegenden Bürgerzentrum des Ortes statt – mit der Zeit mussten pro Sonntag drei GoSpecials hintereinander stattfinden, um allen Besuchern einen Sitzplatz anbieten zu können.

Im Jahr 2004 wurde dann ein Kino im Kinopolis Main-Taunus-Zentrum angemietet, in dem sich  jeden zweiten Sonntag im Monat durchschnittlich 500 Besucher einfanden.

Seit 2008 ging GoSpecial im wahrsten Sinne des Wortes neue Wege und erfüllte den Anspruch „Kirche bei den Menschen“ zu sein: Jeweils passend zu den Themen waren z.B. der Kurpark Bad Soden, der Natursteingarten der Firma Depping in Eschborn, das Autohaus Luft in Niederhöchstadt oder das Gelände der Kelterei Possmann in Rödelheim Schauplatz von GoSpecial.

Von Juni bis September 2010 machte das GoSpecial-Team eine kreative Pause. In dieser Zeit wurde das Konzept von GoSpecial komplett überarbeitet, um den veränderten Lebensgewohnheiten und den sich daraus ergebenden Fragen und Ansprüchen der Menschen im neuen Jahrtausend gerecht zu werden.

Denn wir glauben: Die Botschaft ist seit über 2000 Jahren unverändert - aber die Formen, sie zu vermitteln, müssen immer wieder angepasst werden. Deshalb ist GoSpecial seit Oktober 2010 als "GoSpecial 2.0" zurück.

Wie das aussieht kannst Du hier nachlesen

Wenn Du daran interessiert bist, GoSpecial mitzugestalten, dann freuen wir uns über Deine Nachricht.